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KS-Detail
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manfred man­fred

Lack­ka­bi­nett

„Schatz­stück für Fürs­ten und Köni­ge“

Der Wunsch einen Kabi­nett­schrank zu ent­wi­ckeln, der an eine rei­che Tra­di­ti­on zur Zeit August des Star­ken mit Mar­tin Schnell und sei­nen in Dres­den ent­stan­de­nen Lack­mö­beln und Kabi­net­ten anknüpft, ist nach mehr­jäh­ri­ger Ent­wick­lungs­zeit für mich end­lich in Erfül­lung gegan­gen, Dank der Deut­schen Werk­stät­ten in Hel­lerau, mit denen ich in enger Koope­ra­ti­on die­ses Stück entwickelte.Jeder Kor­pus wird innen indi­vi­du­ell in einer ande­ren Holz­art gefer­tigt und macht den Kabi­nett­schrank so zu einem welt­weit ein­ma­li­gen Uni­kat. Der Auf­wand für ein sol­ches Pro­jekt ist enorm hoch und wäre ohne die Koope­ra­ti­on mit den Deut­schen Werk­stät­ten so nicht mög­lich gewe­sen. Alle für den Kabi­nett­schrank benö­tig­ten Beschlä­ge wie Kugel­la­ger, Dreh­ge­stän­ge, Tür­be­schlä­ge etc. wur­den eigens hier­für ent­wi­ckelt und an einem Pro­to­ty­pen getes­tet, bevor sie dann in der end­gül­ti­gen Fas­sung für den Schrank her­ge­stellt wur­den. Der Grund­ge­dan­ke war, die­se alte Möbel­tra­di­ti­on wie­der zeit­ge­nös­sisch umzu­set­zen. Dabei war es sehr erfreu­lich, das wir nicht nur mit dem Jap­an­lack eine uralte Tech­nik ein­setz­ten, son­dern auch mit dem Erwerb eines Fur­niers aus unga­ri­scher Blu­men­esche an alte Tra­di­tio­nen aus dem Barock und der Renais­sance anknüp­fen konn­ten. Die­ses Holz wur­de damals ein­ge­setzt, um Schrän­ke Scha­tul­len und ande­re für Köni­ge bestimm­te Objek­te zu ver­edeln. Es ist nur sehr schwer zu beschaf­fen, zumal in der für unse­ren Schrank benö­tig­ten Brei­te. Wir hat­ten dabei sehr viel Glück und fan­den eine pas­sen­de Men­ge bei einem Fur­nier­händ­ler in der Nähe von Würz­burg. Bei der Fer­ti­gung gin­gen uns dann 2 von den 3 zur Ver­fü­gung ste­hen­den Deck­blät­tern kaputt, das 3. blieb Gott sei Dank heil. Bei solch extre­men Run­dun­gen wie sie bei die­sem Schrank auf­tre­ten kommt man mit einem solch sprö­den, mit Wim­mer­wuchs durch­zo­ge­nem Fur­nier schon an Grenz­be­rei­che des Mög­li­chen. Für die Par­ti­en, die für den Jap­an­lack vor­ge­se­hen waren, wur­den spe­zi­el­le Kli­ma­tests gemacht um ein geeig­ne­tes ver­zugs­frei­es Mate­ri­al zu fin­den das der hohen Luft­feuch­tig­keit stand­hält die der Jap­an­lack zum Aus­här­ten benö­tigt. Der Schwarz­lack, außen in Hoch­glanz, und innen in Struk­tur­tech­nik gefer­tigt, stellt in der Grö­ße der Flä­chen eine gro­ße Her­aus­for­de­rung da. Umso mehr freu­en wir uns die­sen nun prä­sen­tie­ren zu kön­nen.

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