ELEKTRUM

Aus dem Wunsch heraus, der japanischen Lacktechnik einen neuen Ausdruck zu verleihen, entstand eine von mir neu entwickelte Charakteristik des Japanlacks – voller Gegensätze und doch in ästhetischer Harmonie: Tradition und Moderne, Europa und Asien, Edelstahl und Japanlack, Schmiedekunst und Lacktechnik – all diese vermeintlichen Gegensätze gehen in meiner neuen Kollektion eine faszinierende Synthese und moderne Interpretation des Japanlacks ein.

Durch die Kombination von Schleiftechniken am Edelstahl mit verschiedenen Lackqualitäten des Japanlackes und deren Farbeigenschaften ist eine Intensität in Farbe und Tiefe entstanden, die in ihrer Art einmalig ist. Die Edelstahlgefäße werden in reiner Handarbeit von Ruprecht Holsten geschmiedet. Er verfügt über die Fähigkeit ein „lebendiges Gefäß“ unter seinen Händen entstehen zu lassen. Die matt-dunkle Aussenseite zeigt noch die Textur des Hammers. Die Objekte werden in limitierter Edition in drei Größen angeboten.

LAMY

Zauber gebundener Zeit:
die Edition LAMY dialog urushi


Urushi ist ein Material voller Gegensätze. Der natürliche Lack, der im ostasiatischen Kunsthandwerk seit Jahrtausenden verwendet wird, fasziniert mit außerordentlichem Glanz und einzigartiger Farbtiefe, die durch das Auftragen unzähliger, hauchdünner Schichten entsteht. Die auf 33 Sets limitierte Edition LAMY dialog urushi fängt die Faszination dieses charaktervollen Materials in einer einzigartigen Tetralogie ein.

Jedes der 33 Set enthält vier kostbar veredelte Füllhalter – vier Interpretationen des Füllhalters LAMY dialog 3. Leitmotiv der Edition LAMY dialog urushi ist ein Sujet, das so überzeitlich wie universell ist: die vier Jahreszeiten mit ihrem jeweils individuellen Temperament. Frühling, Sommer, Herbst und Winter als Sinnbild für den ewigen Kreislauf des Lebens.

Manfred Schmid, geb. 1958 in Bremen, interessierte sich sehr früh für japanische Kultur. Begonnen hat die berufliche Laufbahn des urushi-Meisters jedoch zunächst in eine anderen anspruchsvollen handwerklichen Metier, der Kunsttischlerei. In diesem Bereich war er 10 Jahre selbstständig, als er sich entschied, Japanlack in Barcelona zu studieren. An der Escola Massana sowie der Escola Llotja legte er den Grundstein für seine heutige Profession. Von 1998 bis 2004 erlernte und perfektionierte Manfred Schmid die urushi-Lackkunst in seinem Atelier in Barcelona. Seit 2004 lebt und arbeitet er wieder in seiner Geburtsstadt Bremen. Von hier aus hat er seine Arbeit weiter vervollkommnet, und an nationalen und internationalen Ausstellungen in den USA, Japan, Spanien und Deutschland teilgenommen.

Die japanische Kunst hat über Jahrtausende vieles hervorgebracht, was man im Westen schätzte weil es eigenständig war, von den Materialien und den Formen, oft geprägt von schlichter Eleganz und unaufdringlicher Schönheit. Vieles hat auch die westliche Kunst beeinflusst, vieles konnte trotz intensiver Bemühungen nicht kopiert werden. Es gibt auch einen Ausdruck in der japanischen Sprache, den man nicht übersetzen kann, der in einem Wort eine ganze Philosophie in der gestalterischen Umsetzung widerspiegelt: shibui. Man kann sagen shibui steht für Schlichtheit, für Eleganz, für unaufdringliche Schönheit, für japanische Ästhetik. Oder man sagt einfach shibui steht für etwas Vollkommenes, über das man nicht erst nachdenken muss, etwas das als angenehm wahrgenommen und akzeptiert wird.

Was hat uns Japan in seiner Tradition ebenso gelehrt? Die Perfektion, den Willen und die Geduld in der Umsetzung handwerklicher Fähigkeiten. Man stelle sich den Moment vor, in dem die schwarze Tusche eines Pinsels das weiße Papier berührt: das Schriftzeichen muss unmittelbar und perfekt umgesetzt werden, es gibt kein zurück und keine Korrektur. Man muss eben perfekt sein in dem was man tut. Manfred Schmid hat sich dieser Perfektion verschrieben. Er arbeitet mit einem Material, dessen schwer kalkulierbare Natürlichkeit ein Miteinander erfordert, wie es bei kaum einem anderen Werkstoff erforderlich ist. Urushi, der Saft des japanischen Lackbaumes, lässt sich nur mühsam und mit viel Geduld verarbeiten. Ein Material, dessen Eigenschaften oder dessen Eigensinn eine Symbiose erfordert, die man als Lackkünstler mit dem Material eingehen muss, man muss sich miteinander verständigen können.

Vom Lackbaum gezapft und verschiedentlich raffiniert, wird der Japanlack in hauchdünnen Schichten über einen sehr langen Zeitraum aufgetragen. Er trocknet nicht, er härtet unter der Einwirkung von hoher Luftfeuchtigkeit langsam aus. Er wird hart, bleibt aber trotzdem flexibel. Er wirkt kühl, ist aber trotzdem angenehm in der Berührung. Der Aufbau einer Lackarbeit ist sehr komplex. Er lässt sich gut mit dem menschlichen Körper vergleichen und dessen Aufbau von Knochen, Fleisch und Haut. Bei Lackarbeiten blickt man auf die Haut, blickt man auf die Oberfläche. Die Oberfläche kann aber nur so gut sein wie der Untergrund, wie der Knochen in Form des Trägermaterials und das Fleisch in Form der Grundierungsschichten. Geduld und Präzision sind auch hier die unabdingbare Voraussetzung für einen Erfolg in der gesamten Arbeit.

Eine schnelle oder unkonzentrierte Vorgehensweise rächt sich meistens erst ganz am Ende in Form einer unschönen Haut. Das Grundprinzip beruht auf einer zur Oberfläche hin immer feineren Struktur der Schichten bis zur endgültigen Versiegelung in den letzten Politurschritten. Ursprünglich seit Jahrtausenden als Schutzüberzug verwendet, entwickelte sich urushi sehr schnell zu einem Dekormaterial von einer überraschenden Vielfalt. Das im japanischen Lackbaum befindliche Enzym Laccase verleiht dem Lack Eigenschaften, welche ihn weit über den Härtegraden anderer Lacke stehen lässt. Dies ermöglichte die Entwicklung der für Japan typischen Einstreutechniken in Edelmetallen oder Perlmutt, bei welchen das Lackmaterial mindesten so hart sein muss wie das eingestreute Material.

Als traditionelle Grundfarben gelten der Schwarz- und der Rotlack, wie er auch noch heute bei zahlreichen japanischen Utensilien Verwendung findet. Manfred Schmid hat sich vor allem dem tiefen Schwarz verschrieben, der Grundfarbe in ihrer Tiefe, ihrer Brillanz, ihrer Schönheit. Der Schwarzlack wird durch die Beimischung von Eisenfeilspänen hergestellt. Das Eisen löst eine chemische Reaktion und die Verfärbung des Lackes aus, aus welchem anschließend die Späne gefiltert werden. Hierdurch entsteht eine Material von einer scheinbar unendlichen Tiefe, in welchem sich keine Pigmente befinden. Durch diesen Umstand ist es möglich, durch mehrfachen hauchdünnen Auftrag eine Dichte und Tiefe im Material zu erzielen, welche häufig an Glas erinnert.

Dabei ist es nicht das eigentliche Lackieren was den Arbeitsaufwand ausmacht. Es ist das nahezu unendliche Schleifen und Polieren der einzelnen Schichten, das Einbringen dieser Geduld, des Feingefühls, des Hörens beim Schleifen. Bei der Verarbeitung von Japanlack ist auch Hand-Arbeit gefordert, aber schon in einer fast zärtlichen Umsetzung. Die hauchdünnen Schichten werden mit Pinseln aus Menschenhaar aufgetragen, mit natürlicher Holzkohle geschliffen, mit Leder und Öl poliert. Japanische Lackmeister polieren die letzte Schicht auch gerne mit der Haut Ihrer Finger oder Handballen, welche als feinste Struktur und persönliche Einbringung des Künstlers gilt. Der unmittelbare Kontakt der eigenen Haut mit dem Material und den einzelnen Schichten macht die Herstellung eines Lackobjektes zu einer Einheit zwischen der Form, dem Rohstoff und dem Menschen.

Diese Einheit spiegelt sich auch in den Formen der Objekte von Manfred Schmid. Es sind eigentlich Gegenstände wie man sie als Nutzobjekte kennt, umgesetzt als solitäre Kunstobjekte von eigener Kraft und Aussage, Objekte die man anfassen und auch benutzen sollte, aus Respekt vor der Perfektion oder auch schlicht aus Angst vor Beschädigungen als Skulpturen versteht und positioniert. Manfred Schmid spielt mit den Materialien und Formen. Er verbindet das tiefe Schwarz mit Silber, das glänzende Schwarz mit dem Matten, bindet in der Oberfläche strukturiertes  Rot mit ein, oder kombiniert die Lackoberflächen mit einer sichtbaren Holzstruktur. Optische Zusammenspiele, die sich konsequent an der Schlichtheit der Objekte orientiert, die keinen Raum für gestalterische Spielereien lassen, die in ihrer Formensprache ruhen, den Betrachter aber animieren sich mit den Reflexen und visuellen Lichtspielen auseinanderzusetzen.

Die Partner von Manfred Schmid sind ebenfalls Perfektionisten in ihren eigenen Fachgebieten. Auch hier geht er eine Symbiose ein, die sich konsequent durch sein gesamtes Schaffen zieht. Er hat sich in vielen Jahren der mühsamen Arbeit, des mentalen Erklimmens des Berges Fuji, ein handwerkliches und künstlerisches Niveau erschaffen, das selbst in Japan seines gleichen sucht. Er ließ sich nie beeinflussen, er ging seinen eigenen Weg durch Höhen und Tiefen. Und er wird seinen Weg weiter gehen, im Stil der japanischen Tradition und mit japanischem Handwerk, aber in seiner eigenen Formensprache und mit seiner eigenen Signatur, welche jedes Objekt zu einem Unikat werden lässt und jenen Begriff wiederspiegelt, den man auf sein gesamtes Oeuvre anwenden darf – shibui.

Günther Heckmann

  • Auguste Papendiek Preis der Sparkasse in Bremen 2012
  • Sonderpreis der Ishikawa International Urushi Exhibition 2009
    “Hideo Nakashima Award”, Kanazawa, Japan
  • Justus Brinckmann Preis ’08, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • Bayerischer Staatspreis ’07 für herausragende Leistungen in Innovation
    und Gestaltung von japanischen Lackobjekten (IHM München)
  • Nominierung für den Auguste Papendiekpreis ’06, Bremen
  • Form 2003, Tendence Lifestyle, Frankfurt, Main
  • Stipendium der Carl Duisberg Gesellschaft für japanische
    Lacktechnik an der Escola Massana in Barcelona, Spanien
  • Sonderausstellung “Meister der Moderne”, München
  • Dimensionen, Große Gefäße, Galerie Handwerk, München
  • Kunstmesse München
  • Ishikawa International Urushi Exhibition 2009
  • Sonderausstellung „Japanese Laquerware“ im Ritz Carlton Miami, USA
  • Galerie Bells oficis, Barcelona, Spanien
  • Sonderausstellung “Form 2003” Tendence Lifestyle, Frankfurt, Main
  • “Portrait” Bayerischer Kunstgewerbeverein, München
  • Grassimuseum, Museum für Angewandte Kunst, Leipzig
  • Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
  • Staatliche Kunstsammlungen, Schloss Pillnitz Dresden
   
  • Grassimuseum, Museum für Angewandte Kunst, Leipzig
  • Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  • Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
  • Museum für Lackkunst, Münster
  • Grassimuseum, Museum für Angewandte Kunst, Leipzig
  • Grassimuseum, Museum für Angewandte Kunst, Leipzig
  • Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

PRESSE

PORTFOLIO

Die Objek­te der Rei­he „Reli­gio“ wur­den in der kans­hitsu-Tech­nik, einer Tex­til­ver­kle­bungs­tech­nik gefer­tigt. Es han­delt sich hier­bei um eine sehr alte tra­di­tio­nel­le Lack­tech­nik zur Her­stel­lung von Grund­kör­pern (Inro, Scha­len für Spei­sen, Rüs­tun­gen der Samu­rai etc.). Reli­gio bedeu­tet Rück­bin­dung an den Ursprung. Ich arbei­te mit die­ser Tech­nik los­ge­löst von tra­di­tio­nel­len japa­ni­schen Gestal­tungs­prin­zi­pi­en. Die­se Gefä­ße, mit denen ich neue Wege im Aus­druck mit uru­shi beschrei­te, las­sen Raum für Asso­zia­tio­nen. Es sind Gefä­ße ganz ohne Ver­klei­dung, direkt, unmit­tel­bar, ursprüng­lich und kraft­voll.

„Schatz­stück für Fürs­ten und Köni­ge“

Der Wunsch einen Kabi­nett­schrank zu ent­wi­ckeln, der an eine rei­che Tra­di­ti­on zur Zeit August des Star­ken mit Mar­tin Schnell und sei­nen in Dres­den ent­stan­de­nen Lack­mö­beln und Kabi­net­ten anknüpft, ist nach mehr­jäh­ri­ger Ent­wick­lungs­zeit für mich end­lich in Erfül­lung gegan­gen, Dank der Deut­schen Werk­stät­ten in Hel­lerau, mit denen ich in enger Koope­ra­ti­on die­ses Stück entwickelte.Jeder Kor­pus wird innen indi­vi­du­ell in einer ande­ren Holz­art gefer­tigt und macht den Kabi­nett­schrank so zu einem welt­weit ein­ma­li­gen Uni­kat. Der Auf­wand für ein sol­ches Pro­jekt ist enorm hoch und wäre ohne die Koope­ra­ti­on mit den Deut­schen Werk­stät­ten so nicht mög­lich gewe­sen. Alle für den Kabi­nett­schrank benö­tig­ten Beschlä­ge wie Kugel­la­ger, Dreh­ge­stän­ge, Tür­be­schlä­ge etc. wur­den eigens hier­für ent­wi­ckelt und an einem Pro­to­ty­pen getes­tet, bevor sie dann in der end­gül­ti­gen Fas­sung für den Schrank her­ge­stellt wur­den. Der Grund­ge­dan­ke war, die­se alte Möbel­tra­di­ti­on wie­der zeit­ge­nös­sisch umzu­set­zen. Dabei war es sehr erfreu­lich, das wir nicht nur mit dem Jap­an­lack eine uralte Tech­nik ein­setz­ten, son­dern auch mit dem Erwerb eines Fur­niers aus unga­ri­scher Blu­men­esche an alte Tra­di­tio­nen aus dem Barock und der Renais­sance anknüp­fen konn­ten. Die­ses Holz wur­de damals ein­ge­setzt, um Schrän­ke Scha­tul­len und ande­re für Köni­ge bestimm­te Objek­te zu ver­edeln. Es ist nur sehr schwer zu beschaf­fen, zumal in der für unse­ren Schrank benö­tig­ten Brei­te. Wir hat­ten dabei sehr viel Glück und fan­den eine pas­sen­de Men­ge bei einem Fur­nier­händ­ler in der Nähe von Würz­burg. Bei der Fer­ti­gung gin­gen uns dann 2 von den 3 zur Ver­fü­gung ste­hen­den Deck­blät­tern kaputt, das 3. blieb Gott sei Dank heil. Bei solch extre­men Run­dun­gen wie sie bei die­sem Schrank auf­tre­ten kommt man mit einem solch sprö­den, mit Wim­mer­wuchs durch­zo­ge­nem Fur­nier schon an Grenz­be­rei­che des Mög­li­chen. Für die Par­ti­en, die für den Jap­an­lack vor­ge­se­hen waren, wur­den spe­zi­el­le Kli­ma­tests gemacht um ein geeig­ne­tes ver­zugs­frei­es Mate­ri­al zu fin­den das der hohen Luft­feuch­tig­keit stand­hält die der Jap­an­lack zum Aus­här­ten benö­tigt. Der Schwarz­lack, außen in Hoch­glanz, und innen in Struk­tur­tech­nik gefer­tigt, stellt in der Grö­ße der Flä­chen eine gro­ße Her­aus­for­de­rung da. Umso mehr freu­en wir uns die­sen nun prä­sen­tie­ren zu kön­nen.

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Manfred Schmid
Parkstraße 53
28209 Bremen
mobil +49 (0) 176 – 22 17 37 52
info@urushi.de

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Fotos Lamy: Tillmann Franzen
Fotos: Matthias Hornung
Objektfotos: Manfred Schmid

Umsatzsteuer-Id.-Nr.: DE 220862557
inhaltlich Verantwortlicher: Manfred Schmid

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